Die IT braucht mehr Frauen

21.08.2018
Die IT braucht mehr Frauen

Noch immer gilt Informatik als klassische Männerdomäne. Ein Blick in deutsche IT-Abteilungen genügt: noch immer fehlen hier Frauen. Nur gut jede vierte IT-Arbeitskraft ist weiblich. Das macht sich bereits im Studium bemerkbar – der Anteil Frauen macht gerade mal 20% der IT-Studenten aus. Dabei bietet gerade diese Branche in Zeiten der Digitalisierung viele Chancen und tolle Perspektiven für Nachwuchs-Talente. Warum also diese Gender-Gap?

 

Girls in IT

 

Klischees und Vorurteile halten sich wie nirgendwo anders in der Informatik. Stellen Sie sich einmal einen typischen Programmierer vor: hager, introvertiert, Print-Shirt, weiß und – männlich. Kommt das so hin? Totaler Quatsch, aber immer noch der verbreiteste Klischee-Stereotyp eines Coders. Kein Wunder, dass der Beruf auf Frauen wenig sexy wirkt.

Es fehlt an weiblichen Vorbildern. Während Zuckerberg, Gates und Jobs männliche IT-Größen sind, muss man schon bei bekannten weiblichen Vertretern eine Spur länger nachdenken. Komisch, wenn man bedenkt, dass die Anfänge der IT in Frauenhänden lagen. Nehmen wir nur Ada Lovelace. Die britische Mathematikerin erkannte als erstes, dass sich mit Algorithmen mehr anstellen lässt als einfache Berechnungen. Sie schrieb einen Computeralgorithmus – das erste, rudimentäre Computerprogramm der Welt. Oder eine weitere Pionierin – Grace Murray Hooper. Sie arbeitete mit dem ersten programmierbaren Computer Mark1. Ein 5 Tonnen und 16 Meter langes hochkomplexes Ungetüm, dass nur durch abstrakte Codes zu nutzen war. Daraufhin erfand Sie den ersten Compiler – ein Programm mit dem sich menschliche Sprache in Maschinenbefehle übersetzen lässt. Durch diesen Meilenstein, Computer mit Wörtern statt mit Zahlen zu programmieren, war sie maßgeblich an der Entwicklung der ersten Programmiersprache COBOL beteiligt. Und: sie war überzeugt, dass Frauen die besseren Coder sind!

 

„Man muss vorausplanen und alles so terminieren, dass es fertig ist, wenn man es braucht. Das geht nur mit Geduld und dem Blick für Details. Frauen sind Naturtalente im Programmieren.“

 

Auch eine 2016 von US-Forschern initiierte Untersuchung unterstützt diese These. Man analysierte einen Tag lang die Aktivitäten von über 1,4 Millionen Usern auf der Plattform GitHub. GitHub ist ein Open-Source-Dienst, den Programmierer zum Beispiel nutzen, um Code-Schnipsel einzureichen, die dann auf Richtigkeit überprüft werden. Ergebnis war: Wenn Frauen ihren Code einreichten, wurde dieser in 78,6% der Fälle akzeptiert. Bei Männern lag die Erfolgsquote bei 74,6%.

Ob ein 24-stündiger Test nun wirklich ein grundliegender Beweis für bessere Programmierkenntnisse ist, wollen wir persönlich nicht bewerten. Fakt ist aber, dass Frauen ihren männlichen Kollegen in der IT in nichts nachstehen.

Wir, als it factum, sind von der Notwendigkeit weiblicher Teamkollegin überzeugt. Nicht nur, weil wir wissen, dass gemischte Teams effizienter und kreativer arbeiten, sondern uns der weibliche Blickwinkel und Expertise wichtig sind. Aus diesem Grund sind unsere Jobs so konstruiert, dass auch Frauen mit Familienplanung oder Kindern eine Chance auf ein erfülltes Arbeitsleben haben. Gleitzeit, 30 Tage Urlaub und die Option auf Home-Office sind nur wenige Beispiele unserer Benefits.

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