Cloud-natives Betriebskonzept für digitale Services

Ein Beitrag von Clemens Schäfer, it factum GmbH | | Lesedauer: ca. 2 Minuten

Moderne Anwendungen benötigen ebenso moderne Betriebskonzepte. Vor diesem Hintergrund hat sich it factum bei featurewerk für einen cloud-orientierten Ansatz entschieden. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe und erläutert das Betriebskonzept von Anwendungen, die mit featurewerk erstellt wurden.

Ein Betriebskonzept für das industrielle Software-Engineering

Hinter featurewerk steht die Idee, beim Realisieren von digitalen Services so weit wie möglich auf einen vordefinierten, langfristig stabilen Baukasten von Komponenten und Verfahren aufzusetzen.

Mit Referenzarchitektur und Blueprints wird das Anwendungsdesign standardisiert sowie Projekt-Setup und -Durchführung in einem hohen Maß geführt und automatisiert, so dass mit minimalem Aufwand qualitativ hochwertige und langfristig stabile digitale Services gebaut werden können, die zudem – soweit möglich und sinnvoll – auch vendor-neutral sind.

Diese Prinzipien sollen auch für das Betriebskonzept von mit featurewerk erstellten Anwendungen gelten.

Paradigma: Cloud Native

Der aktuelle Trend beim Betrieb von Anwendungen geht eindeutig in Richtung Cloud Native. Das heißt, Anwendungen werden von Anfang an so entworfen, dass sie optimal in einer Cloud-Infrastruktur laufen können, typischerweise in Form einer Architektur mit lose gekoppelten Microservices, die in Containern paketiert sind.

Der Vorteil dieses Vorgehens besteht darin, dass so erstellte Anwendungen weder an eine bestimmte Hardware noch an Betriebssysteme gebunden sind. Sie lassen sich gut skalieren und können direkt nach Entwicklung über eine Cloud-Infrastruktur problemlos bereitgestellt werden.

Daher folgt it factum beim Betriebskonzept für featurewerk-Anwendungen auch diesem Paradigma. Somit ist für featurewerk-Anwendungen sowohl der Einsatz in privaten oder hybriden Cloud-Umgebungen wie auch öffentlichen Cloud-Plattformen vorgesehen.

Dieser Ansatz erlaubt auch im Betrieb der Anwendungen ein hohes Maß an Flexibilität. Die digitalen Services sind von spezifischen Hardwareplattformen oder bestimmten Betriebssystem-Versionen losgelöst und lassen sich problemlos auf verschiedene Cloud-Plattformen portieren. Unabhängig davon, ob eine bestimmte Hardware oder eine lokale IT-Infrastruktur zur Verfügung stehen, sind die digitalen Services dank des cloud-native Ansatzes an beliebigen Orten bereitstellbar.

Freiheit bleibt erhalten

Auch das Bereitstellen unterschiedlichen private oder public Cloud-Umgebungen diverser Serviceanbieter ist ohne großen Aufwand möglich. Dies versetzt unsere Kunden in die Lage, Cloud-Umgebungen und -Anbieter nach beliebigen Kriterien auszuwählen, zum Beispiel zur Optimierung des Preis-Leistungsverhältnisses. Gleichzeitig findet keine Bindung an bestimmte Anbieter statt, so dass Unternehmen auch künftig bei der Wahl von Partnern oder Dienstleister alle Freiheiten haben.

Ein cloud-native Ansatz erfordert den Einsatz standardisierter Technologien. Dies wird durch die featurewerk Application Blueprints sichergestellt. Dadurch wird ein hoher Automatisierungsgrad bei der Bereitstellung von Cloud native Applikationen ermöglicht – und infolgedessen steigt die Verfügbarkeit der Services, da das Risiko von menschlichen Bedien- und Konfigurationsfehlern wirksam gesenkt werden kann.

Vorteile des cloud-native Betriebskonzepts von featurewerk

Das cloud-native Betriebskonzept von featurewerk bietet bei der Realisierung von digitalen Services folgende Vorteile:

  • Clound-native entkoppelt die digitalen Services von spezifischer Hardware und von bestimmten Betriebssystemen.
  • Organisationen werden in die Lage versetzt, Cloud-Umgebung und -Anbieter nach für sie günstigen Kriterien auszuwählen; diese Wahlmöglichkeiten bleiben langfristig erhalten.
  • Der hohe Grad der Automatisierung in der Bereitstellung von Cloud native Applikationen senkt das Risiko von Bedien- und Konfigurationsfehlern und erhöht die Verfügbarkeit der digitalen Services.

Bild: Sky Motion/shutterstock